Geldverschwendung minimieren … von über 2000,-€ auf ca. 350,-€

Das Experiment zum Leben einer Familie in einer deutschen „Landeshauptstadt“                  seit fast 4 Jahren mit 4 Töchtern (20, 17, 16, 2 1/2)

 

Geldverschwendung minimieren … von über 2000,-€ auf ca. 350,-€ (Brutto pro Monat)

Ausgangssituation 2014:

Familie:         – 3 Töchter ( 16; 13; 12)                                                                                                                               – 900qm Grundstück mit 430qm Wohnhaus, eigenfinanziert ohne Kredit                                          (ausstehender Darlehnsrückbetrag an Eltern 105.000,- €)                                                               – völlig schuldenfrei (niemals Kredite, andere unbegründete Außenstände)

Mutter:         – selbst errichtetes Friseurgeschäft (ohne Kredit eigenfinanziert)                                                       auf Grundstück der Schwiegereltern

Vater:            – ohne Erwerbstätigkeit (zuständig für Kinder und Grundstück)

Folgend die Aufstellung der für uns normalen …

Alle fixen Kosten der Lebensführung 2014

Fixe Kosten Bankkonto

Am Freitag dem 13. März 2015:

Dresdner Kinderraub (Infos hier)                                                                                                      … alle drei Töchter wurden durch terroristisches Einsatzkommando geraubt

– extremer Einschnitt, völlige Lebensumstellung, Beginn des Experimentes „low budget“          – Schließung des Friseurgeschäftes durch die Schwiegereltern aus Angst vor                                 Behördenwillkür                                                                                                                                      – ab April gelegentliche Hausbesuche mit Friseurdienstleistung als einzige                                     Einnahmequelle                                                                                                                                       – leben als „freie“ Menschen (abgelegte Staatsbürgerschaft)                                                            – Verzicht auf alle staatlichen Leistungen (kein Kindergeld, keine Sozialleistungen)                  – kein Bankkonto, keinerlei Versicherungen (keine Kranken-, Rentenversicherung)

Fixe Kosten pro Monat NEU:

 

Strom:                                                       93,-

DSL:                                                         30,-

Gas (nur Grundgebühr) :                      16,-

Wasser (nur Grundgebühr) :                  8,-

Abfall:                                                          5,50

 

Gesamt:                                                   152,50 €            ca. 200,- für Nahrung und sonstiges

Nachweis Einkünfte ab 2015

Nachweis Einkünfte 2015-2020

Einkünfte 2021

(am 09.07.2021 aktualisiert)

Ab 05.07.2016 (freie Hausgeburt der 4. Tochter) leben

6 Menschen von ca. 350,-€ pro Monat

Alle Grundbedürfnisse sind weit als mehr abgedeckt!

… seit 1. Mai 1963 offenbart, … aber wen interessiert schon die Wahrheit?

Der zufriedene Fischer

In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas, liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick.

Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt. Aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit, ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist – der Landessprache mächtig – durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.
„Sie werden heute einen guten Fang machen.“
Kopfschütteln des Fischers.
„Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist.“ Kopfnicken des Fischers.
„Sie werden also nicht ausfahren?“ Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit. „Oh? Sie fühlen sich nicht wohl?“ Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über.

„Ich fühle mich großartig“, sagt er. „Ich habe mich nie besser gefühlt.“ Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. „Ich fühle mich phantastisch.“
Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht:
„Aber warum fahren Sie dann nicht aus?“ Die Antwort kommt prompt und knapp.
„Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin.“ „War der Fang gut?“
„Er war so gut, dass ich nicht noch einmal auszufahren brauche. Ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen.“

Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis. „Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug!“ sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern. „Rauchen Sie eine von meinen?“
„Ja, danke.“

Zigaretten werden in Münder gesteckt, ein fünftes Klick. Der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.
„Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen“, sagt er, „aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht sogar zehn Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!“
Der Fischer nickt.
„Sie würden“, fährt der Tourist fort, „nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren – wissen Sie, was geschehen würde?“
Der Fischer schüttelt den Kopf.

„Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen – eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden…“, die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, „Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber herumfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben, sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren – und dann…“ – wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache.

Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. „Und dann“, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den Rücken wie einem Kind, das sich verschluckt hat. „Was dann?“ fragt er leise.
„Dann“, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, „dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen – und auf das herrliche Meer blicken.“
„Aber das tu ich ja schon jetzt“, sagt der Fischer, „ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.“ Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von Dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, aber es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.

Heinrich Böll

22 Gedanken zu “Geldverschwendung minimieren … von über 2000,-€ auf ca. 350,-€

  1. Ich finde ja sehr interessant, dass auf Ihrem Blog keine uneingeschränkte Meinungsfreiheit herrscht. Bestimmten Artkeln ist eine Meinungsäußerung wohl verboten. Schade. Damit müssen Sie wohl in ihrer Blase bleiben. Aber immerhin Sie können ja meine Texte lesen und damit wenigstens ein kleines Stückchen in den Dialog treten.

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    1. Aha, nun funktioniert das kommentieren doch. Drum wiederhole ich mal, was irgendwie vom Internet verschluckt worden war:
      Ich verstehe ihre Systemkritik nicht. Sie profitieren daran, dass Ihre Schwiegereltern in diesem System leben. Ihr Verzicht auf staatliche finanzielle Bezüge ändert nichts daran, dass Sie auf die Mittel der Schwiegereltern und weiterer im System lebenden Personen (Kunden des Friseur-Dienstes) angewiesen sind und diese zum Überleben brauchen. Oder daran, dass sie die Infrastrukturen dieses Systems nutzen (Straßen, gesundes Trinkwasser, Bildung für Alle). Selbst wenn Sie diese Mittel plötzlich nicht mehr hätten, würde unser deutsches System Ihnen finanziell beim Überleben helfen, wenn es dies nicht schon tut. Nicht zuletzt, weil der Rest der arbeitstätigen Gesellschaft entsprechende Gelder ins System einzahlt.
      Ich hoffe für die Gesundheit ihrer Kinder, dass sie gute Freunde oder andere Bezugspersonen haben dürfen. Auch in dieser Hinsicht profitieren sie sozial gesehen von dem System, das Sie umgibt.
      Sie kritisieren den Lebensstil ihrer unmittelbaren Gesellschaft, aber picken sich dennoch die Lorbeeren heraus, die Sie zum Überleben benötigen. Sogar ihren schön hergerichteten Garten mit Pool zeigen sie stolz, aber verachten die materialisierte Gesellschaft an anderen Stellen. Und posaunen auch noch damit herum, dass Sie auf das System nicht angewiesen sind.
      Damit werden Sie wenig Erfolg haben. Und ihren Kindern werden Sie damit auch keine gesellschaftlich akzeptierte Zukunft bieten können. Natürlich ist es in einer Demokratie ihre Entscheidung, solange Sie die Grundrechte der Kinder damit nicht verletzen. Diese können Sie im Gesetz nachlesen. Diese sind auf demokratischen freiheitlichen Werten formuliert. Ein ignorieren oder verletzten dieser Rechte würde dazu führen, dass Sie ihren Kindern demokratische und gesellschaftliche Mittel verwehren.
      Dazu gehört unter anderem das Recht auf Bildung. Indem Sie ihren Kindern in Teilen verwehren, gesellschaftliche Angebote zu nutzen, beschneiden Sie deren demokratische Freiheiten. Das wird vermutlich auch ein Grund sein, wieso Sie zuhause besucht werden. Des Kindeswohles wegen.
      Indem Sie ihren Kindern eine angemessene Bildung verweigern, werden sie später Schwierigkeiten haben, sich sozial einzugliedern und selbst demokratisch zu leben. Wirklich schade, Sie verschenken großes Potenzial. Wer gute Ideen hat, sollte auch in der Lage sein, diese einzubringen. Das erschweren Sie damit.
      Wenn Sie aber glauben, Sie kommen ohne das System aus, kann ich Ihnen nicht zustimmen. Solange Sie in diesem Land auf Grund und Boden leben, sind Sie bereits Teil der Gesellschaft. Sie können nicht nicht in ihr leben. Mit ihrer Geburtsurkunde treten Sie in diese Gesellschaft in, unabhängig davon, welche Dokumente Sie besitzen. Sie müssten schon ausländischen Grund betreten, um sich dessen zu entziehen. Deswegen empfehle ich Ihnen, diese Gesellschaft nicht zu verdammen, sondern sie mit den innewohnenden Mitteln zu verändern. Und dabei auch zu akzeptieren, dass es viele Mitmenschen mit anderer Meinung gibt. Da gibt es einfach niemanden, der auf ihre Propaganda gewartet hat und sich von Ihnen erlösen lassen will. Da gibt es allenfalls leicht zu manipulierende und ungebildete Menschen, die Sie ausnutzen würden. Ihre Schwiegereltern gehören offensichtlich dazu.

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      1. Eine zielführende Kommunikation ist erst dann möglich, wenn Sie sich auf dieser Webseite umfassend informieren und das was Sie da lesen auch wahrheitsgemäß verarbeiten und wiedergeben.

        Sie verstehen nicht, oder wollen nicht verstehen?
        Es finden sich hier ausreichend Artikel, die das Gesellschaftssystem beschreiben.
        Exponentialfunktion des Zinseszins / völliger Zusammenbruch des Rechtsystems, völliger Zusammenbruch des Wirtschafts- und des gesamten Staatssystems.

        Das steht heute in jeder Zeitung, in jeden Nachrichten und wer das nicht zur Kenntnis nimmt, ist doch wohl versehentlich auf dieser Webseite gelandet.

        Im Übrigen sind es meine Eltern, also meine alte Kernfamilie. Diese natürlichste Verbindung als Vorwurf zu formulieren ist schon reichlich armselig.

        Wie kommen Sie darauf, dass wir den Kindern etwas verwehren würden?

        Absurd und eklig, sich Lorbeeren herauspicken zu wollen. Meinen Sie Rosinen? Und wenn ja, welche Leistungen des Staates nutzen wir?
        Strom, Abfall, Telefon, Post, (Luxus, also nicht zum Überleben notwendig) sind Privatdienstleistungen und werden von uns bezahlt.
        Mit keinem Gedanken, oder gar einem Wort verachten wir die „materialisierte Gesellschaft“! Wir verhalten uns zutiefst materialistisch!

        Fazit:
        Wir wollen einfach nicht mehr für die Verbrechen des Staates und der Gesellschaft bürgen, und haben somit unsere Staatsbürgerschaft mit allen Konsequenzen zurückgezogen! Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind bestrebt mit allen Menschen zu interagieren, soweit dies ihre Staatsbürgerschaft zulässt und unsere Freiheit nicht beschneidet.

        Liebe Grüße aus Dresden

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        1. „Eine zielführende Kommunikation ist erst dann möglich, wenn Sie sich auf dieser Webseite umfassend informieren“

          –> Welche Informationen fehlen mir? Von ihren Standpunkten zu behaupten, sie wären die Wahrheit, welche nur verstanden werden muss, ist übrigens sehr indoktrinär, finden Sie nicht? Ich verstehe ihre Worte und Standpunkte sehr wohl, schließe mich denen aber nicht an. Aus denen spricht meiner Wahrnehmung nach Überforderung, Resignation und Misstrauen ggü. Menschen allgemein. Was ich sehr bedauere.

          „Im Übrigen sind es meine Eltern, also meine alte Kernfamilie. Diese natürlichste Verbindung als Vorwurf zu formulieren ist schon reichlich armselig.“

          –> Was ist mit ihren Eltern? Den Gedanken haben Sie m.E. nicht zuende ausgeführt.
          Und die Verbindung zu ihren Eltern ist natürlicher Natur. Haben die Eltern Ihnen Leid zugefügt, wäre es auf sozialer Ebene eben zu bedauern und aufzuarbeiten, denn dann haben Sie, sozial und psychologisch gesehen, keine gesunde Verbindung zu Ihren Eltern. Und hypothetisch gesehen wäre solch eine Situation zu erkennen nicht armselig, das wäre sehr mutig.

          „Und wenn ja, welche Leistungen des Staates nutzen wir?“
          —> Sie nutzen wie gesagt die Infrastruktur mindestens. Trinkwasser, Straßen, auch die klassischen Grundversorgungs-Dienste wie Abfall, Post/DHL und in unserem Falle z.B. Drewag sind vom Land Sachsen/LHD mitfinanziert. Und wie erhält Sachsen sein Geld? Sie wissen schon.

          Solange Sie einen Wohnsitz in der LHD haben, und den haben Sie offensichtlich, sind sie Staatsangehöriger der Rechtsgemeinschaft des deutschen Staats. Sie nutzen ihre Infrastruktur, nutzen Fläche, wirtschaftliche Strukturen (welche übrigens alle wunderbar nach deutschem Recht funktionieren). Und nur deswegen können Sie ja selbst ihre genannten „Privatdienstleistungen“ in Anspruch nehmen. Ohne dieses Rechtssystem käme ja nicht mal ein Kaufvertrag zustande, sie wären in ihren materialistischen Handlungen stark eingeschränkt, wenn Sie keine kriminelle Karriere vorhaben.
          ich gebe Ihnen Recht, dass das Rechtssystem sehr überfordert ist und Richter-Mangel herrscht. Das öffnet die Türen auch für wirtschaftliche Kriminalität, aber auch häusliche Gewalt fällt dann ins schwarze Loch. Aber mit solchen Kriminellen müssen Sie ja nicht ihre Lebenszeit verschwenden.
          „Zusammenbruch (…) des gesamten Staatssystems“. Davon habe ich nirgends gelesen. Corona-Maßnahmen bringen uns massig Schulden. Das ist etwas, was uns aktuell die größten Schwierigkeiten bereitet. Aber davon bricht der Staat nicht zusammen.
          Von Sklaverei sehe und lese ich nichts. Ich sehe aber, dass in manchen Haushalten Kinder wie Tiere oder Sklaven geführt werden. Für die Selbstsucht und Schmerzen der Eltern herhalten müssen. Oder derart indoktriniert werden, dass sie die Welt nicht für sich selbst erschließen können und dürfen.
          Sklaverei für den Staat? Da finde ich eher schlimm, dass Lohn-Dumping gängige Praxis in der Wirtschaft ist. Umso wichtiger, dass unsere Kinder gut gebildet sind. Damit sie sich diesen Arbeitgebern nicht unterordnen werden müssen. Und diese Form der Bildung ist privat schlicht nicht zu leisten. Ohne unliebsame Schulaufgaben klappt es leider auch nicht. Oder wie wären Sie sonst zu ihrem ersten Staatsexam gekommen? Oder woher denken Sie genug Wissen zu haben, welches Sie Ihren Kindern weitergeben können? Sicher nicht ohne die Hilfe der staatlichen Bildung, welche Sie verachten.
          Dass Sie mit ihrem Bildungsabschluss vielleicht nicht den erhofften Weg einschlagen konnten, würde mir Mitgefühl entlocken. Aber was jeder aus seinen Chancen macht, liegt immer noch in seiner Hand und nicht in der des Staates. Und wenn die Schule nicht angemessen bildet, hält Sie niemand davon ab, dies mit ihren Mitteln auszugleichen.

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    2. Auf diesem Blog herrscht völlige Freiheit. Falls ein Kommentar nicht sofort erscheint, liegt das an WordPress, da wir keinerlei Moderation eingerichtet haben.
      Meinungen sind Spielereien der langen Weile.
      Wir vertreten feste, klare Standpunkte. Das Geschwätz von Meinungen, die sich minütlich ändern langweilt.

      Liebe Grüße aus Dresden

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      1. Die WordPress-Erkenntnis hatte ich auch schon, vor Ihrem Kommentar, siehe Anfang des zweiten Kommentares.
        Wissen Sie, gerade das Veränderliche ist ja so schön an Meinungen. Man darf sich miteinander austauschen und seine Meinung ändern und seine Standpunkte hinterfragen. Das gibt jedem die Möglichkeit zu reifen und sich weiterzuentwickeln. Eine Meinung schließt einen Standpunkt nicht aus.
        Man darf also seinen eigenen Horizont erweitern. Aber wer sich in der Hinsicht selbst reguliert und andere regulieren möchte, der muss wohl einsam bleiben.
        Daran sind Sie offensichtlich mehr interessiert. Sie möchten nur ihre eigene Meinung bestätigt wissen. DAS, Sie Gute, ist das was wirklich langweilig ist. Und was ihre Kinder vermutlich auch langweilig finden, spätestens wenn sie von zuhause ausziehen. Weil sie merken werden, dass es keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen gibt. Wie gut, dass man in Deutschland unabhängig von seiner Herkunft Zugang zu Bildung erhält. Das wünsche ich ihren Kindern.

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        1. Ich bin ein Mensch männlichen Geschlechts, nur so viel zu Ihrer Aufmerksamkeit.

          Ich habe Ihre Meinungen jetzt, wie schon unzählige Male vorher, zur Kenntnis genommen.
          Wenn Sie lange Weile haben können Sie gern weiter unsere Kommentarspalten mit Ihren Ergüssen füllen.
          Unter welchem Pseudonym auch immer.

          Liebe Grüße aus Dresden

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  2. Liebe freiefamiliedresden,
    ich bin zutiefst beeindruckt und berührt, wie super Sie den Systemausstieg hinkriegen, einfach große Klasse!
    Es müsste viiiiiiiel mehr Menschen geben, die so eigenverantwortlich leben wie Sie, dann hätten wir eine Menge Probleme weniger.
    Ich selbst bin wenigstens schon „mit einem Bein“ draußen, der Ausstieg des zweiten ist im Werden. 😉

    Solidarische und liebevolle Vorweihnachtsgrüße aus dem Norden,
    bewahren Sie alle sich Ihre Klarheit und Ihren Mut! ❤️

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  3. Liebe Kirsten,
    vielen Dank für die netten Worte.

    Viel wichtiger als der eigene Komplettausstieg ist es, sich dafür einzusetzen, dass den Kindern der Einstieg erspart bleibt. Völlige Freiheit für alle Kinder!

    https://freiefamiliedresden.wordpress.com/2019/06/21/alle-staatsbuerger-halten-ihre-kinder-wie-vieh/

    Daher ist unsere größte Errungenschaft nicht der Ausstieg, sondern dass unsere Jüngste seit 4 Jahren ohne Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaft frei lebe kann.

    Alle anderen Kinder finden den Weg in die Freiheit mit dem Fragebogen
    „Kinderwille zu freiem Lernen“:

    Klicke, um auf Fragebogen-freies-Lernen2.pdf zuzugreifen

    Liebe Grüße aus Dresden

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    1. Wie wahr! Die Glückliche ❤️

      Hatte mir den Bogen schon als Bild gesichert (aus dem eigentlichen Artikel).
      Momentan sind ja keine Kinder in der Schule anzutreffen, sobald sich die Gelegenheit wieder ergibt, werde ich den Bogen ausdrucken und verteilen.

      Eine neugierige Fage habe ich noch zu den 200€ für Lebensmittel. Ich hätte aber Verständnis dafür, wenn sie nicht öffentlich beantwortet wird. Dann könnt ihr bitte gern meine Emailadresse benutzen!
      Ich selbst habe irgendwann einmal die Bücher von Galina Schatalowa in die Hand bekommen. Eine russische Ärztin, die mit ihrer praktischen Arbeit nachgewiesen hat, dass der Mensch je nach Tätigkeit nicht mehr als 500-700 kcal/ Tag benötigt. Alle weiteren Kalorien sind nur für die Verdauung des zuviel Gegessenen nötig. Die 500-700 kcal sollten in Form von Gemüse, Nüssen, Obst und Getreide aufgenommen werden, sie gibt auch entsprechende Rezepte. Brot hat sie allerdings vollständig gestrichen, weil es heutzutage bei über 200 °C gebacken wird und deshalb für den Körper unverdaulich ist und in Form von Schlacken im Körper „entsorgt“ wird. Fleisch ist ab und an mal vorgesehen.
      Die von ihr propagierte Ernährungsweise ist enorm wenig belastend und wenn sich der Körper umgestellt hat (das allerdings braucht je nach vorherigem Essverhalten so seine Zeit) lange sättigend.
      Ich hoffe, dass kommt jetzt nicht zu nerdmäßig rüber, sollte bloß ne kurze Beschreibung sein.
      Mich würde interessieren ob ihr z.B. in eurer Idylle selbst anbaut oder wie ihr die Ernährung allgemein handhabt. Aber wie gesagt, ich würde gut verstehen, wenn ihr das nicht öffentlich beantworten wollt.
      Liebe Grüße aus Lübeck!

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      1. Liebe Kirsten,
        wir verzichten seit ca. 6 Jahren (bis auf eine Tochter) auf Fleisch, Fisch und Eier. Ansonsten isst jeder das, und so viel, wie es schmeckt.
        Im Garten wächst im Sommer und Herbst ausreichend alles was das Herz begehrt.
        Komplette Selbstversorgung übers ganze Jahr ist natürlich bei nur 900 qm Grundstück (mit starker Bebauung) illusorisch.
        Liebe Freunde versorgen uns seit einiger Zeit zudem mit Produkten des „Foodsaving“, der pure Luxus an Fülle und Qualität (aber nicht lebensnotwendig).

        Essen ist nicht da um zu überleben, sondern es gibt unserem Leben Struktur, Freude, Spaß. Wer Lust daran hat Kalorien zu zählen kann auch das tun, aber notwendig ist es nicht. Alles was ohne Zwang geschieht ist ok.
        Unser Motto: Fühle Dich wohl und genieße.

        Liebe Grüße aus Dresden

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  4. Sie geben an, Geldausgaben zu minimieren und Geldmittel vom Staat zu verweigern. Und offiziell auch mind. eines ihrer Kinder nicht registriert zu haben.
    Symbolisch gesehen mag es so aussehen, als wären Sie völlig autonom vom Rest der Gesellschaft.
    Aber volkswirtschaftlich gesehen, können Sie sich der bestehenden Infrastruktur ihrer unmittelbaren Gesellschaft nicht entziehen, bzw. nutzen Sie sie alltäglich.
    Deswegen würde ich sie eher als parasitär bezeichnen. Denn auf irgendwelchen Kosten anderer Leben Sie auf dem Grund und Boden in der LHD.
    Sie betreiben Augenwischerei und gehen noch einen Schritt weiter und erheben sich nur allzu gerne moralisch über den Lebensstil Anderer. Lassen Sie doch die Anderen zufrieden sein mit der Gesellschaft. Freuen Sie sich doch, dass Sie es besser wissen. Aber nerven Sie die Anderen nicht mit ihrer Freude (und zugleich Verzweiflung, keine Anerkennung dafür zu erhalten).

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    1. @ Rübe

      „Lassen Sie doch die Anderen zufrieden sein mit der Gesellschaft. Freuen Sie sich doch, dass Sie es besser wissen. Aber nerven Sie die Anderen nicht mit ihrer Freude (und zugleich Verzweiflung, keine Anerkennung dafür zu erhalten).“

      Das nennt man Projektion – das, was man selber denkt und macht anderen vorzuwerfen.

      In diesem Sinne: Was Sie hier auf diesem Blog wollen und woran Sie sich so verzweifelt (und vergeblich) abarbeiten, werden Sie durch Projektionen nicht erreichen oder lösen können.

      Stehen Sie zu Ihrem inneren Konflikt, die Lebensweise der Freien Familie Dresden eigentlich überdenkenswert zu finden, aber nicht den Mut zu haben, dies zu tun und verschwenden Sie nicht Ihre Energie damit, im Außen etwas zu bekämpfen, das Sie im Inneren eigentlich gut finden aber Angst davor haben.

      Frohe Weih-Nachten!

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      1. Interessant, wie Sie Argumente und Standpunkte, welche nicht ihrem Selbstbild entsprechen, versuchen in eine Schwäche meinerseits umzuformulieren. Damit ich das Opfer bin und Sie eine Waffe in der Hand haben. Das funktioniert bei mir nicht, auf das Spiel lasse ich mich nicht ein.
        Sie können so viel und so oft auf mich zielen, wie Sie wollen. Sie werden damit weder Ruhe finden, noch ihre Probleme beseitigen. Und mich kratzt es sowieso nicht.
        Sie können weiter versuchen, ihre eigenen Defizite zu leugnen oder Arbeit an sich selbst zu vermeiden. Aber das Leben geht weiter, die Realität geht weiter und Sie werden es auf ihre aktuelle Art nicht unter Kontrolle bekommen.
        Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Gute für die Zukunft und dass Sie Frieden mit ihrer Gesellschaft und der Rechtsordnung schließen können. Und dass Sie Ängste an der Realität abbauen können und einen Weg finden, mit der Realität umzugehen. Seien Sie ihren Kindern ein positives Vorbild, sie werden es Ihnen danken.
        Oder dass Sie konstruktive Methoden und Möglichkeiten finden, ihre Ideen einer besseren Welt einzubringen. Über Esoterik und Wahn wird das nicht funktionieren.
        Alles Gute.

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        1. Sind Sie sicher, dass Sie Ihren Kommentar richtig adressiert haben?
          Mir ist die Freie Familie Dresden persönlich gänzlich unbekannt, ebensowenig haben wir ein verwandschaftliches Verhältnis.
          Von daher trifft der ganz überwiegende Teil dessen, was Sie schreiben, nicht zu.

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  5. Ganz ehrlich:
    wir verschwenden auch nicht viel.
    Wir haben ein Haus mit Garten, wo viel angebaut wird, heizen mit kostemlosen Holz zu, Handwerk wird komplett in Eigenleistung erstellt,…
    Trotzdem kann man nicht mit so wenig Geld im Monat auskommen.
    Sie führen einige Dinge des täglichen Bedarfs nicht auf.
    Zudem sind Baumaterialien, die auf den Fotos zu sehen sind (oder der Pool) recht teuer.
    Leider fehlt mir hier die Ehrlichkeit !
    Was soll das bezwecken ?

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    1. Lieber „Bassman“,
      vielen Dank für die konstruktive Kritik.

      Voranstellen möchte ich, dass wir diesen Beitrag nur aus einem einzigen Grund veröffentlicht haben: Egal mit wem man spricht, alle rennen weiter im „Hamsterrad“, weil sie glauben ohne das („verdiente“) erhaltene Geld nicht EXISTIEREN zu können. Wir zeigen EHRLICH, dass es mit extrem wenig Geld doch möglich ist, ohne Einbuße an Lebensqualität. Grundsätzlich geht es hier um laufende Kosten, also Fixkosten, die beständig aufzubringen sind. Besondere einmalige Dinge, wie eine Kitchenaid, eine neue Tischkreissäge, ein Spezialsteckschlüsselsatz und dergleichen bekommen wir, wie auch die meisten anderen Menschen, z. B.: zum Geburtstag (Oma / Opa) geschenkt

      Schauen Sie doch einmal in Ihr Budget wo Unsummen Ihres Geldes abfließen.
      Versicherungen aller Art, Steuern und Abgaben, KFZ, Rechnungen für die Gesundheit, …!

      Wir haben kein einziges Ding des täglichen Bedarfs aufgeführt. Einzig die Einnahmen und die Fixkosten!

      Viele Baumaterialien recyceln wir aus dem eigenen Grundstück (Sand, Kies, Ziegel, Betonsteine).
      Unmengen von Bauholz, Steine, Farben, … haben wir von ebay – Verschenken.
      Wenig, wie Zement, Hamerite Lack, Wasserglas, und noch ein paar Werkzeuge wurden von bestehenden Budget oder von Zuwendungen wie Geburtstagsgeld bezahlt.

      Den „Pool“ gibt es für unter 50,- € und war ein Geschenk von Opa. Wasser gibt es fast gratis aus der Erde (Stromkosten für Pumpe).

      Vieles, wie z. B.: das Trampolin, Kommunikationstechnik und dergleichen haben wir natürlich schon vor 2015 gekauft. Einen Bestand, auf den alle anderen Menschen, die behaupten riesige Geldbeträge erhalten zu MÜSSEN, auch haben!

      Für weitere konkrete Fragen und noch mehr Transparenz stehe ich gern bereit.

      Liebe Grüße aus Dresden

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